Regie:
Patrick Winkler Genre: Drama Jahr: 2005 Format: 4:3 Länge: 17 min
Kamera: Viktor Metyko Drehbuch: Patrick Winkler Produzent: Patrick Winkler
Darsteller: Vitus Wieser, Mike Loewenrosen, Sarah Giller u.a.
Ton: Pellumb Ballata Musik: Mario Dancso Schnitt: Viktor Metyko
Inhalt: Richard, genannt „Richie“, ist Anfang Dreißig, single, lebt in einem Gemeindebau im 3. Wiener Bezirk und arbeitet als Billeteur in einem Kino. Film ist auch eine private Leidenschaft von ihm und Richie sammelt alles, was er dazu finden kann. Dadurch hat er einige „falsche“ Freunde, die zwar von seiner Großzügigkeit profitieren, ihm aber im Gegenzug keine wirkliche Freundschaft bieten. Als das Kino in Konkurs geht, wird Richie arbeitslos und ist fortan schwer vermittelbar. Er verarmt und vereinsamt zusehends, ohne sich davon in seiner gutmütigen Art etwas anmerken zu lassen.
warum gescheitert: 1. Der Film lief noch auf kaum einem Festival (warum dürft ihr mich nicht fragen). und wichtiger ist
2. Der Film erzählt eine Geschichte des Scheiterns aber eine, die nicht die Selbstaufgabe sondern das Weiterleben zelebriert.
Unser Kommentar: Herr Richie ist Aufreißer, äh, Abreißer! Im Kino, d.h. er ist Billeteur. Er steht also an der Quelle., wenn’s um die Liebe geht. Cinema Paradiso für Gescheiterte im Wiener Outback. Patrick Winkler übernimmt die ätzende Fackel aus Ulrich Seidl´s Hundstage und trägt sie nicht ohne Erfolg ins Ziel, in den Solarplexus unseres Humors.