Regie:
Jörg Weidner und Sebastian Pape Genre: Dokumentarfilm Jahr: 2007 Länge: 60 min
Kamera: Jörg Weidner Produzent: Jörg Weidner und Sebastian Pape
Darsteller:
Ton: Jörg Weidner Musik: Jörg Weidner und Sebastian Pape Schnitt: Jörg Weidner und Sebastian Pape webside: www.weipa.de
Inhalt: Was als Stadtteilportrait über ein sprödes Gewerbe- und Bürogebiet in Hamburgs Innenstadt beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Portrait einer besonderen urbanen Lebensform; zwischen Lärm und Betonklötzen leben Künstler in einem situationistischen Paradies. Mit kleinen Eingriffen in den Raum decken verschiedene Künstler das Charakteristische des Ortes auf - Von beidem bietet der Stadtteil Hammerbrook außergewöhnlich viel. Hier gibt es Leerstand, niedrige Mieten, verlassene Straßen und eine eher sperrige Ästhetik. Diese Bedingungen locken vor allem Künstler in den Stadtteil; Ateliers, Proberäume und Studios liegen immer nur einen Steinwurf voneinander entfernt...
Der Film umkreist in meditativen Bildern das Lebensgefühl im urbanen Abseits.
warum gescheitert: Der Ansatz des Films ist zu künstlerisch in seiner Erzählweise und daher nicht fürs Fernsehen (NDR, ARTE...) geeignet. Der Film richtet sich ideologisch am Situationismus aus und entspricht nur teilweise einem konventionellen Dokumentarfilm.
Unser Kommentar: Hammerbrook, der urbanste Stadtteil für Gescheiterte, für Kreative der besonderen Ästhetik. Dieser Film mit seiner ungeheuren Suggestionskraft sollte als Vorlage für andere Dokus verwendet werden, dann wird das Aquarium wieder zum Fernseher.