Regie:
Roland Winterstein Genre: Fiction/Experimental/Defocussion Jahr: 2006/07 Format: Mini DV/Digi Be Länge: 60 min
Kamera: Roland Winterstein Drehbuch: Roland Winterstein Produzent: left of centre films & echtzeit entertainment
Darsteller: siehe www.wenndermondplatzt.de
Ton: Oskar Thierbach Musik: Stefan Schmidt Schnitt: Melanie Schuetze webside: www.wenndermondplatzt.de
Inhalt: siehe bitte: www.wenndermondplatzt.de
warum gescheitert: Menschen scheitern in diesem Film manchmal beinahe in ihrem Lebensstrudeln, scheitern aber nicht an ihren unbedingten Lebenwillen und dem trotzig starken Festhalten an ihren Träumen von Glück, Weite und Verstandensein. Manchmal wünschte man sich, man könnte das Leben scharfstellen. Und alles wäre so klar und eindeutig. Ist es aber nicht.Ist es niemals ...
Unser Kommentar: Defocussierung wird sich als Stilmittel ähnlich wie "die subjektive Kamera versus objektiver Realität" gegen allen "mainstream Dogma-Taumel" durchsetzten. Wenn Roland Winterstein der Mut nicht schwindet und er die gewöhnungsbedürftige, weil radikale Bildästhetik weiterverfolgt, dann müssen wir uns den Namen schnell merken, bevor er in der unscharfen Neomanie der alles schnellverschlingenden Aftermodernen verschwindet.
Wir folgen der Geschichte als eines langsam Erblindenden. Die stetig zunehmende Unschärfe der Bilder fordert unseren Verstand bis an seinen naturverhafteten Grenzen, den Inhalt auf eine Minimalsinn zu kompilieren. Eine echte Alternative zu dem Kontrast- und Schärfefetischismus unseres TV-Pseudo-Realismusses. Wenn auch schmerzhaft, gerne mehr.