Inhalt: ?Endlich Urlaub?, denken sich Karen (Karen Lauenstein) und Steve (Steve Walter), haben dann aber die Rechnung ohne Tom gemacht, denn sein Auto birgt außer einem leeren Tank noch weitere Überraschungen.
In nur einer ?Einstellung?, d.h. ohne Schnitt gedreht, ist der Film nicht nur ein mutiges Experiment, sondern auch eine sehr lebendige und realitätsnahe groteske Beziehungskomödie.
Dabei steht weniger die eigentliche Handlung im Vordergrund, als die unterschiedliche Kommunikationsweisen von Männern und Frauen, besonders wenn es sich um Paare handelt.
warum gescheitert: Der Film behandelt das Scheitern in mehreren Dingen. Gescheitert ist der Urlaub der beiden Protagonisten, gescheitert ist ihre Beziehung hinsichtlich der fehlenden oder fehlgeschlagenen Kommunikation zwischen ihnen. Die Dialoge und Wendungen zeigen deutlich, daß Karen und Steve immer aneinander vorbei reden und selten die selbe Sprache sprechen. Das Scheitern ihres Urlaubs steht hier fast schon sinnbildlich für das Scheitern ihrer Beziehung, das sie so noch nicht realisiert haben.
Unser Kommentar: Karen ist keine Zicke und Steve weiß immer wo´s lang geht. Theoretisch. Denn eine Leiche im Kofferraum und kein Benzin im Tank scheint diesem Pärchen ein ganz normaler Zustand. Klar , dass die nichts mehr merken, denn sie reden nicht, sie brüllen. Moderner geht´s nicht. Nette Studie über Lebenskrüppel in einer beliebig gewordenen Welt ohne Bezug zu und vor allem gegeneinander. Der Tod ist nur eine lästige Beiläufigkeit. Kurz und gut gemacht mit nur 1. (Hand-)Kameraeinstellung. Kompliment an die Oberarme von Dirk Weiler.