GOSCH FROSCH
Regie:  Uli Boettcher/Alex Niess  Genre: Kurzfilm  Jahr: 2005    Format: DVD    Länge: 22 min
Kamera: Salka Boettcher    Produzent: FROT-Film
Darsteller: Uli Boettcher, Alex Niess, Salka Boettcher, Simone Knupfer, Markus Zink, Markus Hepp, Carmen Albus, Micha Albus    

Inhalt: Zwei Freunde haben mit ihren Frauen dasselbe Problem. Es fällt ihnen schwer, ihren besseren Hälften zuzuhören oder sie gar zum Schweigen zu bringen. Bis sie in einer Kneipe einem Mann begegnen, Bis sie in einer Kneipe einem Mann begegnen, der es versteht, seine wunderschöne, der es versteht, seine wunderschöne, faszinierende Frau mit einer Zaubergeste verstummen zu lassen. Aber das Ergebnis ist nicht das erwartete...

Unser Kommentar: Ein weit verbreitetes Vorurteil besagt: Frauen sind die kommunikativeren Menschen. Das stimmt aber nicht. Sie reden nur mehr. Könnte man mit frechverzogenen Mundwinkel sagen. Und es kann einem ja nichts mehr passieren: denn das schöne an der Emanzipation ist ja, das man nun keine Rücksicht mehr nehmen muss. Und zugegeben, es ist ein wenig was dran: das frustrierte Ehefrauen die schöne Tendenz haben, ihr Leben auf so kollegiale Weise zu teilen. Mitunter fragt sich manch ein Bierathlet auf der Coach: wozu zahle das ich da eigentlich noch GEZ? Denn Männer können schweigen und lächeln. Ja, und eben Bier trinken. Diese Stille ist nicht, wie fälschlicher weise angenommen: die kraftlose Leere des hart arbeitenden Familienoberhaupts. Nein, in diesen Seelen haust die innere Stille. Der tiefe Raum, unausgeleuchtet und manchmal übertrieben hungrig nach Sex und anderen Jagdinstinkten. In diesem Film, quaken die Frauen wie die Frösche, saufen und raufen die Männer wie die Germanen. Schließlich von weiser Einsicht beflügelt erlernen die Grobiane die hohe Kunst des Kong-Fu-Streichelns. Eine witzige Anekdote, spaßig und bissig und ein Nachruf auf Sokrates Ehegattin: Xanthippe. Und lange ist es her, als der große Bruce Lee starb. Ja, irgend ticken die anders, die Frauen.... Es lebe die Emanzipation...