Beam me up, Scotty! There is no intelligent life on Earth...
Regie:
Steve Lem Genre: Inszenierte Dokumentation/Spielfilm Jahr: 1996 Format: 35mm,DolbyStereo Länge: 98 min
Kamera: Grimme Preisträger Werner Kubny Produzent: Steve Lem
Darsteller: siehe unten
Inhalt: Einführung: http://www.stevelem.com/beamedoc.html 3 movie Clips: http://www.stevelem.com/movie.html Independent-Musiker leben in ihrer eigenen, farbigen Welt, die der Film mit monochromen Farben darstellt und werden von bürgerlichen Werten und Idealen als "Außenseiter" oder "Randgruppen" abgestempelt und mit Konzertverboten ausgegrenzt. Dabei ist ihre Welt vielleicht die eigentliche, die authentischere, ehrlichere, die Scheitern als Gewinn begreift, mit dem bürgerlichen Ritual zu brechen. Rainer Werner Fassbinder hat den Film insofern auch treffend beschrieben: http://www.stevelem.com/scotty_n_fassbinder.html. Viel Musik, laut, aggressiv, ungestüm, aber auch zärtlich, verletzt. Das waren die 90ziger. Ja, das waren sie. In einer Zeit wo die letzen Romantiker in feuchten Kelleräumen und den Kopf voller Idee hemmungslos noch ihre persönliche Revolutionen ausgeträumt haben.
warum gescheitert: Ja, die 90ziger. Abgeklärt, aber nicht hoffnungslos: „Es kotzt mich an, dass ich so unzufrieden bin“ Kann man treffender die Post-Pistels-Zeit benennen? Man geht nicht mehr weg aus der Stadt.Wohin auch? Berlin ist längst verschachert und gehört ganz anderen, den Realisten, den realexistierenden Postdemokraten, mit gestylten Schlipsen und parteiübergreifenden Pokerfaces. Gut Jungs, dass ihr in Krefeld geblieben seit! Da fallen die Bomben des Vermarktungsfascismusses seltener. (fasces=die Bündelung, oder Konzentration der alleinigen Vormacht) Aber ihr habt euch die Entscheidung zu Recht leicht gemacht. Fernab, vom bundesdeutschen Riesenklo, mit Kumpels den Frust abrocken und musikalische Atombomben basteln. Lieber Steve Lem, tolle Aufnahmen, intim und erotisch, gewaltig und sanft, schön und schmerzhaft, eben Rock. Da wird man ganz schwärmerisch, damals, ja, damals als Musik noch von Musikern gemacht wurde, inkl. Rauschen und Pfeifen...„stell dir vor, es gibt keine Idealisten mehr...? Leider Wirklichkeit geworden. 16 Jahre Kohl haben ihre Spuren hinterlassen.
Unser Kommentar:
Viel Musik, laut, aggressiv, ungestüm, aber auch zärtlich, verletzt.
Das waren die 90ziger. Ja, das waren sie. In einer Zeit wo die letzen
Romantiker in feuchten Kelleräumen und den Kopf voller Idee hemmungslos
noch ihre persönliche Revolutionen ausgeträumt haben.
Ja, die 90ziger. Abgeklärt, aber nicht hoffnungslos:
„Es kotzt mich an, dass ich so unzufrieden bin“
Kann man treffender die Post-Pistels-Zeit benennen?
Man geht nicht mehr weg aus der Stadt. Wohin auch?
Berlin ist längst verschachert und gehört ganz anderen, den
Realisten, den realexistierenden Postdemokraten, mit gestylten
Gierschlipsen und parteiübergreifenden Pokerfaces.
Gut Jungs, dass ihr in Krefeld geblieben seit!
Da fallen die Bomben des Vermarktungsfascismusses seltener.
(fasces=die Bündelung, oder Konzentration der alleinigen Vormacht)
Aber ihr habt euch die Entscheidung zu Recht leicht gemacht.
Fernab, vom bundesdeutschen Riesenklo, mit Kumpels den Frust
abrocken und musikalische Atombomben basteln.
Lieber Steve Lem, tolle Aufnahmen, intim und erotisch,
gewaltig und sanft, schön und schmerzhaft, eben Rock.
Da wird man ganz schwärmerisch, damals, ja, damals als Musik noch
von Musikern gemacht wurde, inkl. Rauschen und Pfeifen...
„stell dir vor, es gibt keine Idealisten mehr...?
Leider Wirklichkeit geworden.
16 Jahre Kohl haben ihre Spuren hinterlassen.