Regie:
Nikolaus von Uthmann Genre: Komödie Jahr: 2004 Format: 16mm/35mm Länge: 15 min
Produzent: Nikolaus von Uthmann
Inhalt: Percy hängt einem Traum nach: Raus aus der versifften WG, ab in die eigenen vier Wände. Doch es soll nicht irgendeine Wohnung sein: mindestens zwei Zimmer, Altbau, Balkon, Parkett, gute Lage. und das in München, wo ständig tausende Wohnungen fehlen und jedes schimmelige Loch einen Mieter findet! Wohnungen fehlen und jedes schimmelige Loch einen Mieter findet! Bei Wohnungsbesichtigungen tritt Percy gegen zahllose Interessenten an. Jeder versucht, das Gefallen des Maklers zu gewinnen - nicht irgendeines Maklers. Die besten Objekte vergibt Lokalpolitiker Arthur Goldt. Bei Wohnungsbesichtigungen tritt Percy gegen zahllose Interessenten an. Jeder versucht, das Gefallen des Maklers zu gewinnen - nicht irgendeines Maklers. Die besten Objekte vergibt Lokalpolitiker Arthur Goldt. Doch Besichtigung nach Besichtigung geht Percy leer aus. Zu jung, zu single, zu männlich, zu flippig - auch bemühte Versuche, den Idealmieter darzustellen, schlagen fehl. Die Wohnungen scheinen immer an Bekannte Goldts zu gehen. Eine fixe Idee übermannt Percy: er muss Goldt kennenlernen, seine Zuneigung gewinnen. Unterstützt von der Zeitungsverkäuferin Jasmin stürzt sich Percy in immer absurdere Aktionen. Er versucht sich im Golf, Hobbyauktionär,
Unser Kommentar: Eine münchener Wohnungssuchklamotte von der besseren Art.
Der Traum von der Wohnung zerplatzt – Peng! : Im Knast.
Fast, ja fast eine Neuauflage von Kafkas „vor dem Gesetz“.
Herein, oder heran kommt nur, wer Beziehungen hat
Unser Held (Jens Atzorn) hat nur Mut und Phantasie.Das reicht für eine witzig erzählte Geschichte,
kurzatmig und unterhaltend.
Genau das Richtige, um sich auf den münchener Leichtsinn
von Sonne, Leopoldstraße und Skifahren zu freuen.
Jung und unverkrampftes Kino.
Und das man mit Ehrlichkeit hier nicht weiter kommt,
ist ja völlig unerheblich. Schließlich wird die Vetternwirtschaft
im „Spezi“-ellen seid Jahrzehnten, Jahrhunderten erfolgreich
praktiziert. Ja ist ein Teil des Lokalkolorits, wenn man davon
ausgehen darf, dass schwarz(wie diese Komödie) eine Farbe ist.
Ich finde den Film hochgradig sozialkritisch, wenn er auch
sanft und geschmeidig, wie der Wolf im Schafspelz daherkommt.
Diese Ambivalenz war wohl auch der Grund für Ablehnungen...
Also „zur Sache Schätzchen“, meint die verwöhnte Tochter
des Maklers, und das meinen wir auch...weiteres bitte...