Regie:
Frank Conrad Genre: Komödie Jahr: 2004 Format: 16:9/DVD Länge: 30 min
Kamera: Sebastian Leist Produzent: Sebastian Leist (Prod. u. Kamera)
Darsteller: Schauspieler: Mareike Lindenmeyer, Johanna Bolten, Stefko Hanushefsky Dieter Dost, Dagmar Biener;
Ton: Anne Gebhard
Inhalt: Wenn man jung ist, hat man nur einen Wunsch: Den Schwiegereltern vorgestellt zu werden. Der Film erzählt die Irrungen und Wirrungen rund um ein Kaffeekränzchen an einem der schönsten Orte der Welt - Berlin Wedding. an einem der schönsten Orte der Welt - Berlin Wedding.
warum gescheitert: Ich denke, unser Film war den Jurys nicht "sozialkritisch relevant" genug. Beim Publikum jedoch waren wir stets ganz weit vorne. Das Schwedische Fernsehen wollte unseren Film haben - ist leider auch im Sande verlaufen.
Unser Kommentar: Der Vater kommt mach Knasturlaub im trautem Heim..
Ein typischer Knacki ist aber nicht. Eher sympathisch.
Ein ganz normaler Kleinbürger. Kleinkrimineller.
Daher die Aufregung: die Tochter ist inzwischen lesbisch.
Da sind Konflikte vorprogrammiert.
Aber zurück zum Anfang: sie, die Tochter verlässt ihren
Jugendfreund und lernt ihre Zukünftige kennen.
Der Verlassene trauert ihr Jahre nach. Schließlich will
er als Begleitmann arbeiten. Erster Auftrag:
die Freundin der Tochter, die für Ihren Knastvater einen
Bräutigam vertäuschen will: Im Sitzriesen im Garten.
Das geht natürlich schief. Und an seine Verlassenen
kommt er auch nicht wieder. Irgendwie verquert, aber lustig.
„Verliebt in Berlin“ ist dagegen eine müde Socke.
Aber klar: so etwas wird sich keine Sender trauen, zu senden.
Denn für den Knackivater ist am Ende schließlich alles ok.
Er kann gut gelaunt zurück ins Gefängnis.
Frank Conrad geht angenehm entspannt mit dem Thema um.