Die Schwestern von Schloß Rosensteig
Regie:  Dietrich Brüggemann  Genre: Schwarze Komödie  Jahr: 2003    Format: dv    Länge: 10 min
Kamera: Alexader Sass    Produzent: Gesine Reicherstorfer
Darsteller: Jörg Bundschuh, Katja Rogner, Jennifer Antoni    
Schnitt: Sybille Eckardt    
Inhalt: Zwei Frauen sehen jede Woche die gleiche Fernsehserie. Als der Hauptdarsteller vor ihrer Tür steht, kommt auf einmal Schwung in ihr Leben.

warum gescheitert: Der Film wurde bei allerhand Festivals eingereicht, aber bei keinem einzigen gezeigt. Noch nicht einmal die jährliche Werkschau der HFF Potsdam, wo er entstand, wollte ihn zeigen. Dabei ist er eigentlich ganz lustig. Vielleicht ist er auch einfach nicht zu verstehen.

Unser Kommentar: Diese böse, aber gelungene Persiflage auf die „Die Truman Show“ von Peter Weir, geht in Ansatz und Ausführung erheblich weiter als alle anderen Vorgänger diese Genres. Denn die Traumwelt ist nicht das Abbild von Wirkwelt oder umgekehrt, sondern sie ist identisch. Selbstgleich. Die totale Säkularisierung der abstrakten Filmwirklichkeit. Dabei macht es überhaupt keinen Unterschied in welchem Film man gerade ist. Der eine ist genauso wahr oder unwahr wie der andere, so echt wie waghalsig, halsbrecherisch oder mörderisch.... wie der andere, aber diese Einstellung: wenn er in die Wohnung gezogen wird, wie die Spinne sein Opfer. Ich höre noch das stumme Schmatzten...Einfach grandios. Und überhaupt, nett erzählt. Haben die bei der HFF gepennt, oder waren die in ihrem eigenen Film irgendwo hängen geblieben?Ich finde: sehenswert.