Regie:
Daniel Rossberg Genre: Mystery-Thriller (Kurzfilm) Jahr: 2003 Format: Digi-Beta Länge: 22 min
Produzent: Daniel Rossberg
Inhalt: Als Laura zu sich kommt, findet sie sich in einem kahlen Büroraum wieder. Ein Mann stellt ihr seltsame Fragen, auf die sie keine Antworten weiß. Irgendetwas ist geschehen, aber ihre Erinnerung ist lückenhaft. Und wer ist der Mensch auf dem Foto, das sie angeblich geschossen hat? lückenhaft. Und wer ist der Mensch auf dem Foto, das sie angeblich geschossen hat? Die Welt um sie herum scheint irgendwie fremd geworden zu sein und als sie nach Hause kommt, Die Welt um sie herum scheint irgendwie fremd geworden zu sein und als sie nach Hause kommt, wird sie mit einer neuerlichen düsteren Wendung ihres Schicksals konfrontiert. Diese scheint irgendwie mit ihrer Leidenschaft fürs Fotografieren zusammenzuhängen. Um so schlimmer also, daß sich ihre geliebten Bilder auf seltsame weise verändern.Lauras Bilder ist eine Parabel, die sich auf der einen Seite mit der subjektiven Wahrnehmung der Realität, auf der anderen mit der scheinbaren Objektivität von Fotografien beschäftigt. Die Grenzen zwischen Betrachter und Betrachtetem verschwimmen allmählich und lassen irgendwann nicht mehr erkennen, was Einbildung und was Wahrheit ist.
Unser Kommentar: Treffen sich zwei Mütter, sagt die eine, ist die aber süß, antwortet die andere,
das ist ja noch gar nichts, da müssen Sie erst mal die Fotos sehen.
Das sollte ein Witz sein, ist es aber nicht, sondern tiefer Ernst, medien-gesellschaftlich
tiefer Ernst. „Lauras Bilder“ ist ein versuchter Tatortkrimi, aber besser.
Die Polizisten sind so undurchschaubar stereotyp langweilig geworden, das
die Kopie echter scheint als das Original.
Und das ist das Problem des Protagonisten mit seiner fotografierenden Freundin.
Wann ist der Zeitpunkt gekommen, wo wir die Bilderflut nicht mehr verdauen
und die Umwelt nur noch unscharf wahrnehmen können?
Ein Stoff für L.A.. Aber Holliwud wird sich nicht ins Bierglas pinkeln lassen.