Primiz als Überforderung
Regie:  Cornelius Onitsch  Genre: +/- (kath.) 4-einstellungen kurzfilm  Jahr: 2006    Format: 16mm    Länge: 16 min
Kamera: Alexander Gheorghiu    Produzent: Nico Leonhardt fuer die Babelsberger HFF
Darsteller: Johannes Schmelzer-Ziringer u.a.    
Ton: David Ziegler    Schnitt: Ulrich Fontanari    
Inhalt: Vier Stationen des jungen Pfarrers mit verfehlter Berufswahl und abschliessender Messfeier: 1. Animalisches (Spaziergang mit Schwein) 1. Animalisches (Spaziergang mit Schwein) 2. Kampf mit dem Animalisch/Menschlichem 2. Kampf mit dem Animalisch/Menschlichem 3. Duett mit dem Animalisch/Teuflischem 4. Eucharistiefeier

warum gescheitert: Reglementspunkte 1, 2, 3, 4, 5 auch Schaitan = Satan (Primiz-Bildnr.3) fragen Sie auch die HFF"K.W."Potsdam-Babelberg

Unser Kommentar: 1. Bild .Ein junger Priester sitzt im Regen und weint.Und sitzt. Und weint. 2 Männer kommen aus dem Feldweg. Ein Schwein unterm Arm, ohne Gruß. Ein Hahn kräht(einmal). Sonne, neues Bild. 2.Bild 2 Männer raufen, der Priester schaut zu, er sitzt immer noch auf dem Stein 3.Bild Bild ein Jäger. Er singt ein Choral, der Priester stimmt ein. Die Orgel setzt disharmonisch ein, zum 4. Bild. Eine Schulklasse: Sie stehen im Halbkreis vorm dem Priester, und feiern die Eucharistie. An Ende wird dem Priester ein Joch um den Hals gelegt. Mehrmals wiederholend. Die Wege des Herrn sind unergründlich. D.h. der Weg des Gläubigen ist auch der Weg des Zweifelns. Eine starke Bilderreihe eines inneren Monologes. Nicht Dialoges, mit Gott, dem inneren Ich. Vom Priester erfährt man nichts. Das ist die Überforderung, sein Zweifel. Der letzte Überlebenskampf des Egos. Dennoch schließlich sich die Tür zur Kirche. Das Joch, das Fallbeil übers das irdische Leben. Die langen Einstellungen von Cornelius Onitsch öffnet uns den Raum zur Meditation, der Andacht, und die Wege Films bleiben unergründlich... Kein Pausenfilm – Ein Eröffnungsfilm....