Sound of Freedom
Regie:  Michael Teutsch und Wolfgang Ettlich  Genre: Dokumentarfilm  Jahr: 2003    Format: Digital standard    Länge: 60 min
Kamera: Michael Teutsch    Drehbuch: Michael Teutsch    Produzent: Michael Teutsch
Darsteller: Protagonist: Helmuth Kolditz; Ulrike Kolditz; Michael Kolditz;     
Ton: Klaus Kolbe; Heinz Speckmeir;    Musik: versch. Interpreten;    Schnitt: Peter Köhler    webside: http://www.michaelteutsch-filmglasmuenchen.de/

Inhalt: Die Geschichte des ehemaligen Oberstleutnant der Nationalen Volksarmee und Pilot des Jagdfliegergeschwaders I, erzählt zwanzig Jahre nach der Wende, und steht stellvertretend für die Geschichte der beiden Deutschlands, mit allen Brüchen und Konflikten.

warum gescheitert: Der Film wurde den Ö.R. Sendeanstalten zum Rechte Ankauf angeboten; Mein Protagonist war den Redakteuren zu positiv dargestellt.(kein Wendehals!)

Unser Kommentar: MIGs fliegen über blühende Landschaften. Entseelte Landschaften, wo nur der überlebt, der den Staat betrügt. Nein, keine DDR-Ideologie, es ist nach der Wende, im Osten. Aber hier haben Idealisten überlebt. Hier zählt man nicht das Geld, sondern die Freundschaften. Seilschaften, ohne die man abstürzen würde. Der Wessi hat eine kleine Eisenbahn im Keller und schaut, wo er dafür Subventionen herbekommt. Da klotzt der Ossi schon mehr und setzt auf Eigeninitiative und betreibt einen Flugplatz ohne Schmiergelder aus öffentlichen Fördertöpfen. Wie unzeitgemäss! Das geht nur mit dem Mut der Pioniere, jener Schaffenskraft, die der Kleingärtner aus St.Märklin ihm neidet und gerne allen sentimentalen Ossis die Achtung vor jedweder Lebensleistung verwehrt und überall nur Stasis sehen will. "Gesinnung kann man ändern, aber nicht den Charakter". Da haben die Post-Kohls aus Schönwessiland wohl noch viel zu lernen.