Regie:
Anna McCarthy Genre: Kunst, Fassbinder, fiktive Dokumentation Jahr: 2015 Länge: 15 min
Kamera: Antje Engelmann Drehbuch: Anna McCarthy Produzent: Anna McCarthy
Darsteller: Mathilde Bonnefoy
Udo Moll
Anna McCarthy
Cyrill Lachauer
Friedel Schmoranzer-Johnson
Margit Kleinman
Caspar Topanga Lachauer
Marius Lorenz
Diana Norris
Wally & Luiz
Ton: Antje Engelmann / Albert Pöschl (Echokammer) Musik: Anna McCarthy Schnitt: Anna McCarthy webside: annamccarthy.de
Inhalt: "Fassbinder in LALALAND" A real fake documentary aus dem Jahr 2015. Der Kurzfilm erzählt von einer Frau, die sich in Los Angeles als Fassbinder ausgibt. Sie spricht bayerisch mit amerikanischem Einschlag. Anlässlich "ihres" Geburtstags gibt sie das erste Interview seit 33 Jahren.
warum gescheitert: In diesem Kurzfilm sind mehrere Charaktere des Scheiterns "in einer romantisch gescheiterten Stadt" vertreten: Erstens die verzweifelte, starvernarrte, verblendete, manische und leicht kriminelle hollywoodstartour Gruppenführerin; Zweitens die egoistische, unsichere, neurotische, abwesende Journalisten und Drittens eine Figur die doppelt scheitert innerhalb einer Person: als Fassbinder im Exil der nur noch Pilates macht und als wahnsinnige Frau die denkt sie wäre der Regisseur.
Unser Kommentar: Daisy Duck kaugummiert geschwätzig durch die Wohngegend der Stars und hinterlässt eine mentale Ödnis und das Gefühl froh zu sein, dieser Promi-Geilheit nicht anheim gefallen zu sein. Dann aber, der große Rainer Werner, Lichtgestalt des Kinos. Sie, bzw. er - Eva Mattes? - flegelt sich angenehm durchs Interview, so dass "Eine Frau wie Rainer" ganz im Geiste des AntiTheater im Chaos endend ziemlich authentisch rüberkommt. Bin gespannt auf weiteres von Anna McCarthy..