Regie:
Alexander Pfander Genre: Tragikkomödie Jahr: 2011 Länge: 74 min
Kamera: Alexander Pfander Drehbuch: Daniel Pfander Produzent: Alexander Pfander / Daniel Pfander
Darsteller: Rolf Eden, Boris Böhringer, Daniel Pfander
Ton: Mathias Gauerke Musik: Hans Hafner Schnitt: Johannes Salzmann webside: pfanderfilm.de
Inhalt: Erfolglose Brüder,Schwarzgeld, Devisenschmuggel, ein reicher Onkel, Kidnapping und Tote.
warum gescheitert: Dem Filmtitel entsprechend wäre diese Produktion beinahe der künstlerische Sargnagel der Macher geworden. Aber eben nur fast!
Unser Kommentar: Wieder ein sehenswerter Pfanderfilm. Die Raffinesse die Genres Doku und Fiktion so approximativ zu verweben, dass selbst aus einem trivialen Kiezfilm ein skuriler Krimi höchsten Ranges wird, ist hier auf den Punkt gebracht. Das perfide Spiel mit Klischees bei jedem Szenen-Schnitt dürfte an den traumwandlerischen Wurzeln aller staatlich geprüfter Filmproduzenten schmerzen. Die permanenten Verweise zeugen von tiefer Filmkenntnis. Selbstironisch und gleichsam selbst unter dem vorgespielten Schmerz leiden die verwirrten Karaktere und da vor allem Rolf Eden. Entweder er trägt Gene von J.Heesters in sich oder das Alter ist gefakt. Das betrifft nicht nur seine Dynamik, sondern auch die erfrischend verschmitzte Spielweise.