Unterstützer und Sponsoren
Unterstützer
für so ein sperriges Thema wie das des Festival d.g.Films zu finden, ist
naturgemäß schwierig, wenn nicht unmöglich.
Bei
der freien Wirtschaft, die sich gerne im Hochglanz und am liebsten bei
inhaltslosen, leicht gängigen Veranstaltungen
engagiert,
ist das verständlich.
Dass
öffentliche Förderer angewidert wegschauen, ist aber befremdlich.
Der
Kultur-Staatsminister teilte uns mit, dass das Kanzleramt uns heute und über
die Zukunft (über alle Wahlperioden?) hinaus,
nicht
bereit ist, das FdgF jemals zu unterstützen. Welch Schlag gegen jedes
Demokratenherz!
Die
LH München gar war zwar nie bei den letzten vier Staffeln anwesend, konnte sich
aber ein Ablehnungsgrund aus den Fingern saugen:
Wir
hatten 2008 im Flyer einen Schreibfähler! Für diese Todsünde möchten wir uns
entschuldigen.
Hessen
hat uns abgelehnt. Klar, saß doch die Mitbewerberin von interfilm in der Jury.
Ich hätte mich auch so verhalten:
Konkurrenz
auf Abstand halten! Warum Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Medienbord
Brandenburg, Hamburg, NRW, J.d.F., FFF
und
weitere dieses Festival ablehnen, würde Bände sprechen über die Vergabepolitik
öffentlicher Gelder.
Da
wird nicht gefragt: Bist du innovativ? Oder hast du Visionen?
Nein,
die Angst des Misserfolges hängt den Entscheidern im Nacken: Gelder zu
vergeuden. Keine Profite, Umsätze machen.
Keine Preise zu gewinnen. Dabei sind wir es
doch, die entgangene Einnahmen und Rückführungen
von
Fördergeldern durch eine 3.Auswertung ermöglichen!
Aber
wir schweigen lieber weise und kippen kein Wasser ins Feuer, oder besser in den
Wein, ob der Chancen in spe.
Aber
wir können nicht ohne Stolz mit Fug und Recht behaupten:
wir
sind das erste und einzige Festival das in einer sponsorenfreien Zone
überlebt.!!!!
Wir
müssen uns nicht anbiedern oder verkaufen. Wir halten die einsame Fahne der Jeanne D'Arc in den Wind der
vermarkteten Kulturarbeit
und
rufen unserem einzigen Sponsor, dem Zuschauer zu: Risiko lohnt sich! Stürmt die
Theater!
Bei
diesem Ruf in die Öffentlichkeit werden wir wieder von mutigen Medienpartner
unterstützt, ihnen sei Dank: